1.

Die Anthroposophische Medizin hat sich ganz aus den konkreten Bedürfnissen der Praxis heraus entwickelt. Durch den grossen Einsatz von Praktikern und Forschern entstanden in den letzten Jahrzehnten eine Vielzahl neuartiger Therapieansätze. Verschiedene Kunsttherapien wie Musik, Malen, Eurythmie und weitere, eine differenzierte Arzneimittelkunde (Substanzen aus Mineralien, Pflanzen und dem Tierreich) und ein starker heilpädagogischer Impuls haben sich etabliert.

2.

Sehr beliebt sind anthroposophische Ärzte und Therapieverfahren in der medizinischen Betreuung speziell von Kindern. Bewährt hat sich die Anthroposophische Medizin bei Krebskrankheiten, allergischen Erkrankungen und in der hausärztlichen Grundversorgung, aber auch in vielen anderen Gebieten der gesamten Medizin. Der Eintritt ins neue Jahrhundert bedeutet auch für die anthroposophisch erweiterte Medizin eine neue Herausforderung. Mit ihren 90 Jahren ist sie eine der jüngsten medizinischen Richtungen. Was in dieser Zeit in der Praxis entwickelt und erprobt wurde, stellt einen ersten Abschnitt ihrer Entwicklung dar.

3.

Krankheiten und Patientenbedarf haben sich gewandelt, aber auch die wisssenschaftlichen Anforderungen. Weitere Entwicklungen sind nötig, auch für die Behandlung von neuen oder bisher unbehandelbaren Krankheiten. Das ist nur durch innovative und qualitativ hochstehende Forschung möglich. Dazu brauchen wir Ihre Hilfe!

4.

Anthroposophische Medizin ist naturwissenschaftliche Medizin, die um geisteswissenschaftliche Erkenntnisse im Sinne R. Steiners erweitert ist. Ein anthroposophischer Arzt ist deshalb immer ein an der Universität ausgebildeter Schulmediziner mit anthroposophisch-medizinischer Zusatzausbildung. Er lernt so, den Menschen mit seiner spezifischen Krankheit als Ganzheit zu sehen. Aus einem umfassenden Verständnis des Zusammenhangs von Geist-Seele-Leib ergeben sich neue und erweiterte Behandlungsmöglichkeiten. Diese sind in der Praxis seit über 90 Jahren erprobt und werden ständig weiterentwickelt.

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